Fr. Penzke und der verschwundene Kosmetikkoffer

mizi am 15. August 2007 um 00:32

An einem Laternenpfahl vor dem Hauptbahnhof klebt ein Zettel. Es ist einer dieser vielen unscheinbaren Zettel mit abreißbaren Telefonnummern. Wahlweise suchen die Leute, die diese Zettel mit Klebeband an den unschuldigen Pfählen befestigen eine Wohnung, ihre Katze, einen Job oder bieten unwissenden Studenten lukrative Nebeneinkünfte an. In diesem Fall steht auf dem Zettel: “Wer hat einen silbernen Kosmetikkoffer der Maskenbildnerin Fr. Penzke (Text und Name frei zusammengedichtet, aufgrund der Vergesslichkeit des Unterzeichnenden) gefunden? 250 Euro Belohnung.” Und eben der erwähnten Telefonnummern mit dem Betreff “Kosmetikkoffer”.

Wer ist eigentlich diese Fr. Penzke? In der Nähe des Bahnhofes befinden sich einige Theater, Fr. Penzke könnte also am Schauspielhaus arbeiten. Oder im Thalia Theater. Vielleicht auch bei Ohnsorg, aber das ist ja schon ein kleines Stück zu laufen. Vielleicht ist Fr. Penzke auch freischaffende Maskenbildnerin auf der Durchreise. Mit ihrem schweren Köfferchen fährt sie also von Duisburg nach Kiel, von Erfurt nach Augsburg, einzig in der Mission, hübsche Menschen noch hübscher zu machen, und nicht ganz so hübsche Menschen etwas weniger hässlich.

Fr. Penzke trägt eine blonde Dauerwelle, ist etwas Übergewichtig und so stark geschminkt, wie sie es keinem ihrer Klienten antun würde. Ihr Alter sieht man Fr. Penzke aber eigentlich nicht an, vielleicht ist sie Mitte 50, vielleicht schon älter. Der gezielte Einsatz von Make-Up wirkt positiv, die vielen verqualmten Nächte mit dem Künstlervolk eher nicht.

Auf jeden Fall hat Fr. Penzke eine Menge Geschichten zu erzählen. Und eigentlich tut sie das mit ihrer etwas an ein in die Jahre gekommenes leichtes Mädchen erinnernden Stimme sehr gern. Etwa von der Begebenheit, als dieser eine Hauptdarsteller im Erlanger Stadttheater mit der Komparsin…aber darüber redet Fr. Penzke natürlich nicht. Nur soviel: Letztens hat er im Tatort den Komissar gespielt.

Das größte Erlebnis für Fr. Penzke war, als sie der Politikergattin für dieses Galadinner das Komplettpaket machen durfte. Er kam ständig herein und quäkte ungeduldig, während sie es seelenruhig vor dem Spiegel genoss, einmal umsorgt zu werden. Haare, Peeling, Make-Up. Am Ende stritten sie sich, und der eigentlich wasserfeste Maskara verlief über dem ansonsten makellosen Gesicht der Gattin. Fr. Penzke war empört, es dauerte eine halbe Stunde, die arme Frau zu trösten, und noch einmal eine halbe Stunde, das Make-Up zu retten. Der Abend wurde noch ein voller Erfolg. Schließlich durfte mitten im Wahlkampf niemand etwas merken.

Wenig später ließ das Ehepaar sich scheiden. Mit ihr steht Fr. Penzke noch heute in engem Kontakt. Er ist dann Ministerpräsident oder so etwas geworden, für Politik hat sich Fr. Penzke noch nie so wirklich interessiert.

Wohl aber für ihren Kosmetikkoffer. Und der ist nun weg. Einen Moment lang nicht aufgepasst. Eilig das Taxi gerufen, weil der ICE aus Mannheim verspätet im Bahnhof einfuhr, und sie doch den Termin nicht verpassen durfte. 40 Jahre harte, aber befriedigende Arbeit. Für 250 Euro könnte sie sich vielleicht ihre Ausstattung teilweise ersetzen. Die Erinnerungen aber, die sind unwiderbringlich verloren.

CD-Tipp: Kanye West - Stronger

mizi am 6. August 2007 um 23:56

Seit dieses Lieddas erste Mal in der Redaktion gespielt wurde, hab ich meinen Kopf und meine Füße nicht mehr im Griff. Der Kopf hört nicht auf, zu nicken, die Füße Wackeln unaufhörlich. Dass Kanye West zur Zeit einer der erfolgreichsten Pop-Produzenten ist, mit dem alle zusammenarbeiten wollen, wundert mich nicht. Ein Sample der ohnehin genialen Daft Punk, gemischt mit einem hartnäckigen Beat bringt selbst mich R’n'B-Muffel zur Überzeugung, dass die Nummer ein Hit werden muss. “Was mich nicht umbringt, macht mich nur härter.” Ich freu mich schon, dazu mal zu tanzen. :-)

VÖ: 10.08.2007

Filmtipp: Hot Fuzz

mizi am 1. August 2007 um 00:24

Ein streberhafter Londoner Polizist Mitte 30 wird von seinen Kollegen aufs Land weggelobt. In der Idylle der Kleinstadt, immerhin das beste Dorf Englands, passiert den ganzen Tag rein gar nichts, kleine Ordnungswidrigkeiten werden mit einem Augenzwinkern unter den Teppich gekehrt. Doch dann gibt es eine Reihe mysteriöser “Unfälle”, die niemand außer unserem besserwisserischen Stadtpolizisten ernsthaft in Frage stellt…

Wer “Shaun of the Dead” mochte, wird auch “Hot Fuzz” lieben. Großartige Darsteller (herrlich eklig: Timothy Dalton), ein gutes Gespür für Timing und ein toller Schnitt machen den blutigen Klamauk zum unterhaltsamen Kino-Erlebniss. Selbst alberne Gags mit einem langen Bart sind lustig, und wer auf die Details achtet, wird umso mehr zu lachen haben.

Wertung: 4,5 von 5 Punkten

Kinostart: Läuft bereits seit einiger Zeit in kleinen Programmkinos, kommt im Oktober auf DVD raus.

Ein Leben fürs Praktikum?

mizi am 10. Juli 2007 um 22:51

Prinzipiell könnte man das meinen. Aber ganz so schlimm isses noch nicht. Denn auch, wenn ich das Wohnheim um viertel vor neun verlasse und oft erst nachts um zwölf wieder betrete, so habe ich dennoch ein Leben. Denn fast jeden Tag nach der Arbeit habe ich es bisher geschafft, noch etwas mit netten Menschen zu unternehmen. Auf Dauer geht das natürlich nicht, irgendwann fordert der Körper schon seinen Tribut. Aber bisher beschwer ich mich nicht. Immerhin konnte ich auch in der Mittagspause mal bei Real einkaufen.

Das Praktikum ist bis jetzt wirklich gut. Es gibt dort viele nette Leute, die auch immer helfen, wenn es geht. Schon in der ersten Woche durfte ich einige praktische Sachen machen und Kaffee gekocht hab ich erst einmal. Da war ich aber auch derjenige, der die Kanne leerte. Eigentlich bin ich im Entertainmentbereich, aber wenn in den anderen Redaktionen mal was zu tun ist, kann ich auch da mal was machen. Natürlich klappt nicht immer alles reibungslos, ab und an mache ich noch gehörig was falsch oder bin aus meiner Sicht zu träge, aber ein wenig Zeit, alles zu lernen, hab ich ja noch. Freu mich jedenfalls auf die noch verbleibenden elf Wochen.

Wieder zuhause…

mizi am 2. Juli 2007 um 01:11

Eine Woche mit viel Papierkram und Rumfahrerei liegt hinter mir. Meine Nichte war am Wochenende bei meiner Mutter zu Besuch und hat mich die ganze Zeit ausgelacht, wenn sie denn mal nicht gequäkt hat, wenn sie müde war. Süßes Ding, bin gespannt, was sie so erzählt, wenn sies kann. :-)Ich bin halbwegs in mein Wohnheimzimmer eingezogen, auch wenn ich so Sachen wie Geschirr oder ein Bettlaken bei meiner Mutter vergessen hab. Nun residier ich im sechsten Stock mit tollem Blick auf die Dächer Eimsbüttels und eigenes Internet hab ich auch. So langsam stellt sich auch wieder ein Heimatgefühl bei mir ein, die Akklimatisierungstour war aber auf jeden Fall richtig. Jetzt muss ich nur noch ganz vielen Freunden wieder hallo sagen, die ich noch nicht wieder gesehen hab. Freu mich schon drauf, trotz der wenigen Zeit, die ich in Zukunft wohl haben werd. Morgen beginnt mein Praktikum bei AOL, wo die scheinbar sehr netten Leute sich scheinbar schon auf mich freuen, auch wenn ich noch keine Unterlagen bekommen habe.

In Berlin war ich auch…

mizi am 2. Juli 2007 um 01:03

Letzte Station meiner Bergen-Entwöhnungs-Tour: Berlin. Die Bundeshauptstadt. Mit einem Nahverkehrssystem, das mir jedes Mal den Schweiß auf die Stirn treibt. Hundertmal umsteigen, hin und her fahren, und dann noch kilometerweit laufen, um am Ziel zu sein. Wenigstens schien am ersten Tag noch die Sonne und der Empfang war nett. Martin und André holten mich nämlich ab, und sie waren zwei tolle Gastgeber. Schön, mal so betüdelt zu werden, den Kaffee auf die Dachterrasse serviert zu bekommen und sich um kaum was kümmern zu müssen. SingStar spielen, Bier im Kühlschrank haben, nette Leute treffen. Genau so hatte ich mir das vorgestellt. Mit Janin hab ich am Alex nen Kaffee getrunken, danach wurde ich auch das erste Mal von einem Wolkenbruch erwischt.

Den zweiten fiesen Wolkenbruch erlebte ich dann am Samstag auf dem Berliner CSD. Groß ist die Veranstaltung ja. Viel zu groß. Sieben Stunden auf der Parade mit dem Grünen Wagen mitlaufen, das fand mein Rücken nicht so nett. Schon gar nicht, wenn alle Klamotten klatschnas sind. Aber von 12 bis halb acht hat man ja genug Zeit auch wieder zu trocknen. Viel Pizza und einen Film nach der Parade später waren wir aber alle wieder partyklar und gingen ins Kino International, wo wir umsonst reinkamen und bis um fünf fröhlich rumhopsten. Geht doch.

Oslo, das Kleine Berlin

mizi am 2. Juli 2007 um 00:53

Oslo Gardermoen ist ein ganz neuer, riesiger Flughafen. Da in Norwegen jeder fliegen muss, um ans andere Ende des Landes zu kommen, gehen hier sehr viel mehr Flüge als in Hamburg, und dementsprechend muss man sich auch hier erstmal orientieren. Der Shuttlezug in die Stadt rein ist hingegen recht schnell am Hauptbahnhof, und der wiederum mitten in der Stadt, wie sich das gehört. Da stand ich also, mein Gepäck im Schließfach verstaut, auf der tollen Karl Johanns Gate und sah die vielen Geschäfte entlang der Einkaufsmeile, die am Stadtschloss endet. Zum Glück bekam ich eine SMS von Steffi aus Freiburg, und wenig später war sie da, spendierte mir ein leckeres Mövenpickeis und spazierte mit mir zu Aker Brygge, einem netten umgebauten Hafengebiet mit Cafés und Geschäften. Im Gegensatz zu 5 Grad im bewölkten Nordnorwegen hatte ich hier auf einmal 25 Grad im Schatten und strahlenden Sonnenschein. Meine Jacke und meine beiden Taschen wurden also schnell zur Schwitzfalle, was mich aber nicht davon abhielt mir auch Majorstua anzusehen, ein Stadtteil, der stark an Prenzlauer Berg erinnerte. Eigentlich ganz nett, wenn auch nicht Bergen. :-)

Da der Vigelandspark dicht dran war, schaute ich mir den auch noch an. Überall nackte Statuen, die in unterschiedlichen Posen ineinander verkeilt sind. Spannend, irgendwie.

Auch Lars war in der Stadt, mit dem konnte ich dann auch noch ein paar Sehenswürdigkeiten abklappern. Eine Freiluftausstellung mit Bildern von bedrohten Tieren und die Festung Akershus. Wenn die Uni nicht irgendwo am Arsch der Heide liegen würde, hätte ich mir beinahe vorstellen können, auch dort mein Austauschjahr gemacht zu haben. Aber vielleicht lag das auch am Sonnenschein. Zu dem Zeitpunkt hatte ich es dann auch übers Herz gebracht, mir eine Tageskarte für den ÖPNV zu kaufen, eine schlaue Entscheidung, denn Tram fahren macht in Oslo Spaß, wie in Hamburg umfasst das Ticket auch Boote, mit denen ich aber nicht gefahren bin. Hatte mich nämlich noch mit Sebastian verabredet. Der hat zwar deutsche Eltern, kann aber kein Wort Deutsch, war trotzdem so nett, mir eine Bleibe zu geben, sodass ich nicht am Flughafen übernachten musste. Und irgendwie war der Tag dann auch schon vorbei und ich hatte nur einen kleinen Einblick in diese relativ große Stadt…

Conquering the North, Pt. II

mizi am 2. Juli 2007 um 00:40

Eigentlich gibts aus Tromsø gar nicht so viel mehr zu erzählen. Ich war im nördlichsten Burger King der Welt, und außerdem gab es an besagtem Abend ja noch diese Party. Lasse, einer der Samen, die eigentlich gar nicht in Gunnars WG wohnen, da trotzdem immer auf dem Sofa pennen, feierte seinen Umzug. Sein Vater hatte nämlich nach der Trennung der Eltern das gemeinsame 400m² Haus verkauft und ist auf die andere Straßenseite gezogen. Und da wohnt Lasse jetzt offiziell auch. Leider nur auf 200m², der arme Kerl. Es floss viel Bier, ich wurde von einer strunzdummen Norwegerin für einen Dänen gehalten, weil es nicht in ihr kleines Hirn passte, dass ich als Deutscher auch Norwegisch spreche - wenn auch mit Westlandsdialekt. Um zwölf hatten alle noch Alkohol, also wollte auch keiner in die Stadt, um halb zwei sah das dann anders aus. Auf einmal wurde panisch ein Taxi gerufen, um für eine Stunde noch einmal eine Kneipe unsicher zu machen. Die spinnen, die Norweger.

Sonntag durfte ich mir noch eine der tollen Hurtigrutenstadtrundfahrten mit Gunnar angucken. Im Polaria schaute ich mir Robben beim Training an und sah einen netten Film über Spitzbergen, an der Eismeerkathedrale machte ich ein paar Fotos. Gunnar machte seine Sache wieder ziemlich gut und bekam eine Menge Trinkgeld, das am Montag in “günstiges” Bier investiert wurde. Dann war mein Nordnorwegentrip auch schon vorbei und ich nahm frühmorgens den Flieger nach Oslo.

Conquering the North, Pt. I

mizi am 16. Juni 2007 um 14:55

Montag lud ich zum Abschiedsessen in der WG mit Gemüse in Bananen-Kokosmilch-Feta Sauce und Hallumistreifen. Alles wurde brav aufgegessen, und selbst der Dr.Oetker Pudding blieb nicht in der Tasse. Dienstag nachmittag sollte mein Zug gehen, genug Zeit also, um vorher einen Kaffee mit Carl trinken zu gehen, mich umzumelden, Papierkrams abzuholen und noch einmal zu versuchen, ob ich nicht doch noch ein paar Texte für meine Hausarbeit kopieren kann. Das funktionierte nämlich am Freitag und Montag nicht. Aus irgendeinem Grund stürzt nämlich der Kopierer ständig ab, und dann hängt mein gesamtes Guthaben ein paar Tage unbrauchbar im System hängen. Sehr nervig das alles.

Dienstag nachmittag gab ich dann am Bahnhof meinen Schlüssel und stieg in den Zug nach Oslo. Die Strecke Bergen-Oslo ist bei Touristen sehr beliebt, man fährt durch Orte wie das 1222m hoch gelegene Finse, vorbei an großartigen Berg- und Fjordlandschaften. Umstieg in Oslo, es geht nach Trondheim. Da es durch die Nacht geht, liegt auf jedem der Sitze ein Päckchen mit einer kleinen Fleecedecke, einem aufblasbaren Kissen, Oropax und einer Augenbinde. Und ich habe tatsächlich ganz gut geschlafen. Dritter Teilabschnitt Trondheim-Bodø, sehr viel Wald und Seen, die Überquerung des nördlichen Polarkreises, wo es einfach so gar keine Landschaft gibt außer kahlen Felsen. Nach 25 Stunden hatte ichs dann endlich geschafft, Bodø, die Hauptstadt der Provinz Nordland war erreicht. Eine hässlicher Stadt inmitten großrtiger Berg-, Insel- und Fjordlandschaft. Gunnar begrüßte mich am Bahnhof, und wir gingen zu dem Zimmer, in dem er immer 10Tage am Stück wohnt, wenn er da arbeitet, und das direkt über einem Bestattungsinstitut liegt. Mittwoch ging es mit nem Schnellboot zum Svartisengletscher, der nur 20m über dem Meeresspiegel liegt. Gunnar musste die Tour dreisprachig guiden und hat sich dabei richtig gut geschlagen. Nach der Tour gingen wir direkt an Bord der M/S Lyngen, eines der ältesten Schiffe der aktuellen Hurtigrutenflotte und demenstsprechend ausgestattet. Dunkle, fensterlose Gänge, wenig Unterhaltung. Da merkt man dann, dass die Hurtigrute in erster Linie Transportmittel und nicht Kreuzfahrtschiff ist. Schön war es trotzdem irgendwie, auch wenn das Wetter nicht zuließ, dass wir in den Genuß der Mitternachtssone kamen. Ich wusste zwischendrin nicht, ob ich mich jung fühlen sollte, weil der Altersschnitt etwa bei 65 lag, oder ob ich mich alt fühlen sollte, weil ich dort mit an Bord war. Wir hatten allerdings genug Bier, um und trotzdem zu amüsieren, der Spaß hatte allerdings um eins ein Ende, weil unsere Unterhaltung in Zimmerlautstärke scheinbar unsere Kabinennachbarn gestört hatte. Zumindest konnten wir zwischen dem Lärm des Maschinenraumes unter uns auch ein Klopfen von Nebenan hören. 24 Stunden später kamen wir dann in Tromsø an, viel nördlicher kommt man eigentlich auch nicht mehr. Tromsø ist vom ersten Eindruck her eine kleine, aber interessante Stadt, Gunnars WG, die aus lauter Samen besteht, sehr nett. Gleich werde ich mich hier noch etwas mehr umschauen und meinen Kater wegspazieren gehen, die Samen sind nämlich sehr trinkfest, und heute abend gehen wir noch auf eine Party.

Das letzte Wochenende in Bergen

mizi am 16. Juni 2007 um 14:24

Arbeiten von Freitag bis Montag. Was ich mir dabei gedacht hab, weiß ich auch nicht mehr, aber die Schichten standen schon lange, bevor ich meine Reiseplanungen gemacht hab, fest. Spät, spät, früh, früh. Kein guter Rhythmus eigentlich. Und dazu noch das BSTV-Sommerfest am Samstag. Nach der Spätschicht kam ich direkt auf die Party, wo alle schon gut dabei waren, und bekam sogar noch ein paar Würstchen ab. Es gab eine Semesterabschluss-Preisverleihung in Kategorien wie “Der Enthusiast des Jahres”, “Derjenige, der sich am meisten im Kontor aufhielt” und “Preis ohne speziellen Grund”. Letzterer ging überraschenderweise an mich, und symbolisch für die Fußspuren, die wohl vor allem mein deutscher Beitrag hinterlassen hat, bekam ich einen Satz Moos-Einlegesohlen. Wenig später musste ich den sehr netten Abend auch schon beschließen, der Frühdienst stand schließlich auf dem Plan, und ein wenig Schlaf vorher schadet ja auch nix.


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