Im Auge des Orkans…

mizi am 23. Februar 2008 um 00:42

…wenn alles still ist und die Häuser an einem vorbeifliegen und man darauf wartet, dass es wieder losstürmt. So in etwa fühlte sich die letzte Woche vor der Wahl an. Alles ist vorbereitet, Infostände, Materialien, Einladungen für die Zeit nach der Wahl. Ein wenig Motivation spenden hier und da, ein wenig Nachplakatieren in letzter Minute. Unausweichlich steigt die Anspannung, vermischen sich Hoffen und Bangen, Optimismus und Verzweiflung bis 18.00 Uhr am Sonntag, um dann pünktlich eine Minute später entweder ekstatischem Jubel oder maßloser Enttäuschung zu weichen. Wenn sich herausstellt, ob die letzten Monate Schweiß und Arbeit sich gelohnt haben oder eben nicht.

Umfragen sagen ein knappes Ergebnis voraus, wohl auch, weil durch unzählige Spekulationen um eventuelle Regierungskonstellationen zahlreiche WählerInnen verunsichert werden. Dabei scheint die Sache ja eigentlich klar zu sein: Die Mehrheit der Hamburgerinnen und Hamburger ist unzufrieden mit dem CDU Senat, ein Drittel aller WählerInnen will rot-GRÜN, mehr als die Hälfte der WählerInnen möchte eine SPD-geführte Regierung. Es gibt also so etwas wie eine Wechselstimmung, auch wenn der Stadtkönig mit seinem güldenen Toupet und seine Helfershelfer vom gelben Todesstern das noch nicht wahrhaben wollen.

russ HH Teller HH Hummel HH Schule

Aber: Immer noch haben sich viele nicht entscheiden können, wem sie ihre Stimmen geben sollen, liebäugeln mit dem Protest oder haben Angst vor einer angeblichen “Rotfront”. In einer rot-GRÜNEN Koalition mit starken GRÜNEN würde Hamburg sozialer, umweltbewusster und gerechter. Ich hoffe, das sehen außer mir noch genug andere so, damit der Orkan den alten Bürgermeister aus dem Rathaus fegt.

Unstornierbar

mizi am 11. Dezember 2007 um 20:02

Es erstaunt mich selbst, aber ich muss tatsächlich mal etwas Nettes über den Transport- und Logistikkonzern schreiben, der in den vergangenen Monaten (und Jahren) mit eher negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam gemacht hat. Die Rede ist natürlich vom Mehdorn-Unternehmen Deutsche Bahn.

Ich habe nämlich heute nachmittag spontan beschlossen, kommende Woche nach Berlin zu fahren. Und weil das so spontan war -und die neue Bahnseite in der Start-Suchmaske keine Rückfahrtoption hat- machte ich natürlich einen Fehler: Nachdem ich geschaut hatte, ob es zu meiner Hinfahrt auch am nächsten Tag eine Rückfahrt gibt, vergaß ich, das Datum wieder auf den Abreisetag zurückzusetzen. Enthusiastisch buchte ich mein tolles Dauer-Spezial-Ticket für 29 Euro, bestätigte alles - und bemerkte beim Ausdrucken, dass ich nun nach Berlin losfahren soll, wenn ich eigentlich schon wieder in Hamburg sein will.

Mit meinem Online-Fahrschein bewegte ich mich zum Reisezentrum im Hauptbahnhof. Am Ende der Schlange stand eine nette Frau, die mir einen Zettel mit der Uhrzeit in die Hand drückte, damit festgestellt werden konnte, ob die 9 besetzten Schalter denn ausreichten, um einen gewöhnlichen Dienstagnachmittagsansturm zu bewältigen. Etwa 20 Minuten später stand ich vor einer weiteren freundlichen Dame, die mir aber leider erklären musste, dass sie mit einem Internetticket nix anfangen kann, weil sie da gar keinen Zugriff drauf hat. Und überhaupt: Ein Dauer-Spezial ist sowieso vom Umtausch ausgeschlossen. Sie konnte da ja auch nichts für, und da sie freundlich war, konnte ich noch nicht einmal sauer sein.

Unverrichteter Dinge verließ ich also den Bahnhof und suchte nach Leuten, die mein Ticket vielleicht gebrauchen konnten, und denen ich genug vertraute, meine Kreditkarte zur Verifizierung anzuvertrauen. Aber Fehlanzeige. Wäre nicht meine liebe Kollegin auf die Idee gekommen, dass ich doch noch einmal die Hotline anrufen sollte, wäre mein Kopf auch im Sand stecken geblieben.

Und siehe da: Auch unter der gewählten 01805-Nummer kümmerte sich eine sympathische Bahn-Mitarbeiterin um mich. Ich schilderte ihr, dass ich mich verbucht hab, und das auch noch mit einem Dauer-Spezial-Dingens, doch sie beruhigte mich und meinte, ich solle nur das Ticket für den richtigen Zug kaufen und dann unbedingt am selben Tag noch einmal anrufen. Und das tat ich dann auch. Beim zweiten Telefonat war jemand anderes dran, und ich befürchtete schon, nun käme der große Augenblick, in dem die Call-Center-Mitarbeiterin die Inkompetenz ihrer Kollegin entlarvt und mir mitteilt, dass das alles gar nicht ginge, stünde ja schließlich auch so auf dem Ausdruck. Aber nein: “Das war das Dauer-Spezial, ja? Dann bekommen Sie nachher noch einmal eine Mail und der Betrag wird zurück überwiesen. Kann ich sonst noch etwas für Sie tun?”

Verwirrt verneinte ich und wünschte ihr noch einen schönen Abend, gleichfalls, denn sie kam mir zuvor. Nun habe ich meinen Fahrschein für den richtigen Tag, das Geld fürs “unstornierbare” Ticket wieder und einen völlig neuen Eindruck vom Service der Deutschen Bahn.

Berlin kann also kommen.

Voll den Durchblick…

mizi am 10. Dezember 2007 um 20:05

…hab ich jetzt endlich! Nachdem ich letzten Dienstag beim Augenarzt war, und am Donnerstag mit dem Maddin eine tolle Brille bei einer Optikerkette ausgesucht hab, konnte ich sie mir soeben abholen. Und nun sehe ich auf einmal Sachen, die mir bisher verborgen blieben. Faszinierend, nach vier Jahren schlechten Sehens und ständigen verzweifelten Mitleids aus meinem Freundeskreis. Und trotz des Stresses, der mir momentan so um die Ohren weht, will ich diesen großartig intellektuellen Anblick niemandem vorenthalten:

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Wahrscheinlich sollte ich aber dennoch Kontaktlinsen ausprobieren, die liegen auch nicht so schwer auf der Nase…

P.S.: Voll den Durchblick hier im Blog hat man übrigens mit Opera und (man glaubt es kaum) dem Internet Explorer. Bei Firefox wird die Seite nur zerschossen angezeigt. Fehlersuche ist im Gange.

1963 - 2007: Gullet e’ heme

mizi am 23. Oktober 2007 um 19:10

Sie lag vier Jahrzehnte wie ein Fluch auf Brann Bergen: Die Ligameisterschaft von 1963. Unzählige Vizemeisterschaften, Pokalsiege und Uefa-Cup-Teilnahmen machen sich zwar gut in der Bilanz, das Seriengold wurde dennoch sehnsüchtig erwartet. Im Vorjahr noch durch die übliche Herbstschwäche von Serienmeister Rosenborg Trondheim abgefangen, ließ sich der “Stolz von Bergen” in diesem Jahr schon drei Spieltage vor Schluss als norwegischer Fußballmeister feiern. Ich gratuliere, und bedaure, dass ich die Begeisterungsstürme nicht im schon letzten Jahr vor Ort mitbekommen konnte. Heia Brann!

The Ark @ Reeperbahnfestival 2007

mizi am 29. September 2007 um 19:28

Zum zweiten Mal findet inzwischen das Reeperbahnfestival hier in Hamburg statt. In den Clubs auf dem Kiez geben sich Nachwuchsbands, etablierte Künstler und Geheimtipps drei Tage lang die Klinke in die Hand. Und mit dabei sind, exakt zwei Jahre nach ihrem letzten Auftritt in Hamburg, The Ark. Die schrillen Schweden, die beim diesjährigen Eurivision Song Contest einen Platz vor Roger Cicero landeten, gehören ja schon seit längerem zu meinen Lieblingsbands. Nach einem Warm-Up bei der Band “Rooney” im Knust sicherten wir uns im “Übel und Gefährlich” im Bunker am Heiligengeistfeld wunderbare Plätze im vorderen Bereich. Und dabei kam auch mein tolles neues Telefon zum Einsatz, das eine relativ gute Tonqualität und eine für den ersten Eindruck ausreichende Bildqualität lieferte, um die letzte Zugabe einzufangen:

Während ich mir Rooney vielleicht hätte sparen können, war ich von The Ark wieder einmal begeistert. So ein Festivalpublikum kennt ja eigentlich nicht jede der Bands und reagiert dementsprechend verhalten, hier brodelte die Stimmung jedoch vom ersten Moment an. Dass derartig viele Leute die texte mitsingen konnten, hätte ich nicht erwartet. Und wenn Ola Salo singt “Calleth You, Cometh I”, dann nehm ich ihn beim Wort und hoffe, dass es nicht wieder zwei Jahre braucht, bis ich sie wieder live erleben darf.

O2 can do - Man muss nur kündigen wollen

mizi am 19. September 2007 um 22:25

Mein Mobilfunkvertrag läuft im Janur aus, nach vier schönen Jahren mit o2-Genion wurde es auch mal Zeit, den Traif auf einen aktuellen Stand zu bringen. Ich rief also die Kündigungshotline an.

Ich habe nichts gegen das Unternehmen, mir haben die auch nie Probleme gemacht. Bis auf die Tatsache, dass ich für meinen alten Vertrag eine Grundgebühr von über zehn Euro zahlen muss und noch nicht einmal freie Kurzmitteilungen bekomme. Rechnungen zwischen 60 und 100 Euro waren die Folge (Ich habe aber auch keinen regulären Telefonanschluss.) Den Tarif zu wechseln, kostet regulär 25 Euro, dafür bin ich zu geizig.

All das hat der freundliche Herr am Telefon auch eingesehen und, wie ich es erwartet habe, mir ein besseres Angebot gemacht. Ab sofort bezahle ich 25 Euro jeden Monat, habe dafür aber auch 150 SMS und alle Telefonate ins Fesnetz und in das Netz von o2 frei. Ein neues Telefon bekomm ich auch. Und natürlich zahle ich dafür keine Umstellungsgebühren. Schön, dass Mobilfunkunternehmen so berechenbar sind. Mal sehen, ob die Rechnung dann demnächst tatsächlich weit unter dem Vor-Niveau liegt.

Einen Vordruck für die Kündigung schickten sie mir aber dennoch heute zu, schließlich kann ich den neuen Vertrag ja noch widerrufen…

Wie bei Tante Emma

mizi am 17. September 2007 um 22:09

Man mag es kaum glauben: Mein Parfum ist fast alle! Also musste ich mich beim Karstadt meines Vertrauens mal nach Nachschub umsehen. Schnell hatte ich gefunden, was ich suchte, sogar im Angebot, und so eilte ich zur Kasse und bezahlte mit meiner norwegischen Kreditkarte. Eigentlich erwarte ich gerade in der Pafrümerieabteilung von Karstadt keinen Service und erst recht keine Freundlichkeit. Normalerweise stehen dort nämlich überschminkte ältere Damen, die mich nur dann eines Blickes würdigen, um zu schauen, ob ich nicht irgendetwas mitgehen lassen will (aber wenigstens ist es dort billiger als bei den gleichgeschalteten Schnepfen von Douglas). An der Kasse war das anders: Schon in freitäglicher Feierabendstimmung, fand dieses merkwürdig anmutende Stück Plastik das Interesse der Kassiererin, und so kam ich mit ihr ins Gespräch über Skandinavien, chinesische Studierende, Studiengebühren und den hiesigen Wohnungsmarkt. Zum Abschied wünschte mir die gute Frau noch einen schönen Tag und alles Gute. So kauf ich doch gerne ein.

Nachtrag: Rosa Tag im Heidepark Soltau

mizi am 16. September 2007 um 12:37

Letzte Woche kam der gute Maddin auf die Idee, am “Rosa Tag” in den Heidepark zu fahren. Mit entsprechenden Coupons konnte man dort nämlich günstiger rein, wenn man schwul (oder lesbisch, oder transident oder “friend”) ist. Und obwohl das Wetter eher wechselhaft war, nutzen scheinbar einige das Angebot, für 24,00 Euro einen Tag in Norddeutschlands größtem Freizeitpark zu verbringen. Jedenfalls liefen uns zwei Drag Queens entgegen und in der Parade durften auch einige rosa Gestalten mitlaufen. So zeigen Parkbetreiber also Toleranz.

Mein letzter Besuch im Heidepark lag etwa dreizehn Jahre zurück, und es hatte sich auch tatsächlich einiges verändert. Ich bin noch immer stolz wie Oscar, dass ich mich in all die fiesen Bahnen getraut hab, die mir vorher eher suspekt waren. Die riesige Holzachterbahn Colossos wurde zum Glück gleich zu Beginn abgefrühstückt. Eigentlich hatte ich die vorher kategorisch ausgeschlossen, doch auf einmal standen wir da zu fünft in der Schlange und ich konnte nicht zurück. Am meisten hasse ich eh die langsamen Aufstiege. Wenn man die erst einmal hinter sich hat, macht das Ganze auch riesigen Spaß. Der Moment, wenn man voller Adrenalin aus dem Sitz steigt und “Nochmal” ruft, ist dann auch den Schweiß wert, den man in der Schlange vor Anspannung vergießt.

Der Tag mit Freunden tat mir jedenfalls ganz gut, ich freu mich schon aufs nächste Mal, dann wartet noch der Freefall-Tower auf mich, der aus …ähm… Zeitgründen leider dieses Mal ohne mich auskommen musste.

“Hallam Foe” oder “Billy Elliot will nicht erwachsen werden”

mizi am 15. September 2007 um 18:30

Schon auf dem Fantasy Filmfest Mitte August wollte ich diesen Film sehen. Doch mein Geburtstag machte dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung. Nun endlich lief er auch regulär, und so war ich gespannt, wie sich der kleine Jamie Bell aus “Billy Elliot” so entwickelt hat.

“Hallam Foe” handelt von einem Jungen, der in seinem Baumhaus auf dem Grundstück seines Vaters haust. Von dort aus beobachtet er alles, was im Ort so passiert und erschrickt auch mal mit Dachsfell und Kriegsbemalung Liebende im Wald. Seine Mutter ist ertrunken, der Vater mit seiner ehemaligen Sekretärin verheiratet. Diese verdächtigt er natürlich auch, am Tod seiner Mutter nicht ganz unschuldig zu sein. Mit 17 verschägt Hallam nach Glasgow, wo er über den Dächern der Stadt herumstreunt und weiterhin das Leben anderer Leute beobachtet. Eines Tages sieht er eine Frau, die seiner Mutter verblüffend ähnlich sieht. Wie ein Besessener folgt er ihr, beobachtet sie jede freie Minute und fängt auch in dem Hotel an, in dem sie Personalchefin ist. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Art Romanze, untermalt von der Musik von Franz Ferdinand. So weit, so hip.

Hätte der Film nicht zwischendurch einige Längen, ich würde ihn glatt mögen. Aber gelegentlich denkt sich der Zuschauer einfach nur noch genervt, dass dieser kleine Ödipus langsam erwachsen werden sollte. Auf Dächer zu klettern, erst die Stiefmutter und dann die Doppelgängerin seiner eigenen Mutter flachzulegen, ist ja herrlich verschroben, aber im Film eben auch immer irgendwie ohne Konsequenzen. Und wahrscheinlich ist das auch der Knackpunkt: Nichts, was passiert, scheint für die weitere Handlung wirklich relevant zu sein. Kurzfristig bringt seine Obsession ihn immer mal in Schwierigkeiten, die sich dann aber scheinbar in Luft auflösen. Wer könnte einem jungen Mann mit Segelohren schon langfristig böse sein? So schmückt sich der Film leider nur mit schönen Bildern von Schottland, toller Musik und einem nett anzuschauenden Hauptdarsteller, der sich vor dem längst eingetretenen Ende seiner Kindheit wehrt.

Wertung: 3 von 5 

Update

mizi am 15. September 2007 um 17:39

Es ist ja schon eine Weile her, dass ich das letzte Mal etwas geschrieben hab. Ich bewundere die Menschen, die es schaffen, regelmäßig auch noch privat zu schreiben, obwohl sie den ganzen Tag damit bschäftigt sind, Texte zu verfassen.

Mein Praktikum neigt sich so langsam dem Ende zu, ab Freitag nehme ich meinen Resturlaub und komme dann nur noch einmal, um tschüs zu sagen. Die drei Monate vergingen tatsächlich unglaublich schnell. Ist wahrscheinlich ganz normal, wenn man jeden Tag zu tun hat und die Arbeit auch noch einigermaßen Spaß macht. Die zweite Hälfte war etwas zäh, ich fühlte mich nicht mehr wirklich ausgelastet und gefordert. Hatte irgendwie den Eindruck, als wäre ich in der Routine angekommen, und könnte als Praktikant nicht mehr allzuviel lernen. Und Quiz wie “Wissen Sie, woran die Stars gestorben sind?” sind zwar von der Recherche her einigermaßen interessant, geben aber von der Auführung auch nicht so viel her. Man ist halt immer dran gebunden, ob man an entsprechende Fotos kommt, oder die Künstler im Download-Shop zum Verlinken vertreten sind. :-) Alles in allem ziehe ich aber ein positives Fazit: Ich konnte mit netten Leuten zusammenarbeiten, habe viel gelernt und drei Monate lang was Sinnvolles zu tun gehabt. Sogar einen Rhythmus habe ich bekommen: Obwohl heute Samstag ist, konnte ich nicht länger als bis halb elf im Bett liegen bleiben.

Da lässt es sich auch verschmerzen, dass ich nicht mehr bei meiner Mutter krankenversichert bin und meine Beiträge jetzt selbst zahlen muss, mal eben ein Jahr älter geworden bin, und so langsam mal ein paar freie Tage gebrauchen könnte. Außerdem rauch ich zu viel.

Im Oktober beginnt auch schon mein neuer Job bei den Grünen in Eimsbüttel, rechtzeitig zum Bürgerschaftswahlkampf darf ich dort als Geschäftsführer anfangen. Mein Bafög wird damit wohl Geschichte sein, aber vielleicht komm ich dann auch endlich aus diesem Wohnheim raus, das zwar wunderschön gelegen ist, aber eben nichts, was ich mein Zuhause nennen würde.


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