In Berlin war ich auch…
Letzte Station meiner Bergen-Entwöhnungs-Tour: Berlin. Die Bundeshauptstadt. Mit einem Nahverkehrssystem, das mir jedes Mal den Schweiß auf die Stirn treibt. Hundertmal umsteigen, hin und her fahren, und dann noch kilometerweit laufen, um am Ziel zu sein. Wenigstens schien am ersten Tag noch die Sonne und der Empfang war nett. Martin und André holten mich nämlich ab, und sie waren zwei tolle Gastgeber. Schön, mal so betüdelt zu werden, den Kaffee auf die Dachterrasse serviert zu bekommen und sich um kaum was kümmern zu müssen. SingStar spielen, Bier im Kühlschrank haben, nette Leute treffen. Genau so hatte ich mir das vorgestellt. Mit Janin hab ich am Alex nen Kaffee getrunken, danach wurde ich auch das erste Mal von einem Wolkenbruch erwischt.
Den zweiten fiesen Wolkenbruch erlebte ich dann am Samstag auf dem Berliner CSD. Groß ist die Veranstaltung ja. Viel zu groß. Sieben Stunden auf der Parade mit dem Grünen Wagen mitlaufen, das fand mein Rücken nicht so nett. Schon gar nicht, wenn alle Klamotten klatschnas sind. Aber von 12 bis halb acht hat man ja genug Zeit auch wieder zu trocknen. Viel Pizza und einen Film nach der Parade später waren wir aber alle wieder partyklar und gingen ins Kino International, wo wir umsonst reinkamen und bis um fünf fröhlich rumhopsten. Geht doch.