Conquering the North, Pt. II
Eigentlich gibts aus Tromsø gar nicht so viel mehr zu erzählen. Ich war im nördlichsten Burger King der Welt, und außerdem gab es an besagtem Abend ja noch diese Party. Lasse, einer der Samen, die eigentlich gar nicht in Gunnars WG wohnen, da trotzdem immer auf dem Sofa pennen, feierte seinen Umzug. Sein Vater hatte nämlich nach der Trennung der Eltern das gemeinsame 400m² Haus verkauft und ist auf die andere Straßenseite gezogen. Und da wohnt Lasse jetzt offiziell auch. Leider nur auf 200m², der arme Kerl. Es floss viel Bier, ich wurde von einer strunzdummen Norwegerin für einen Dänen gehalten, weil es nicht in ihr kleines Hirn passte, dass ich als Deutscher auch Norwegisch spreche - wenn auch mit Westlandsdialekt. Um zwölf hatten alle noch Alkohol, also wollte auch keiner in die Stadt, um halb zwei sah das dann anders aus. Auf einmal wurde panisch ein Taxi gerufen, um für eine Stunde noch einmal eine Kneipe unsicher zu machen. Die spinnen, die Norweger.
Sonntag durfte ich mir noch eine der tollen Hurtigrutenstadtrundfahrten mit Gunnar angucken. Im Polaria schaute ich mir Robben beim Training an und sah einen netten Film über Spitzbergen, an der Eismeerkathedrale machte ich ein paar Fotos. Gunnar machte seine Sache wieder ziemlich gut und bekam eine Menge Trinkgeld, das am Montag in “günstiges” Bier investiert wurde. Dann war mein Nordnorwegentrip auch schon vorbei und ich nahm frühmorgens den Flieger nach Oslo.