So’n bischen durch den Wind…

Sonnenschein und blauer Himmel in der Stadt zwischen den Sieben Bergen. Nachts wird es höchstens mal ein bischen dämmerig, gegen eins. Und Knu verlässt die Stadt in fünf Tagen. So rastlos war ich nichmal, als ich letzten Sommer in das Abenteuer Norwegen aufgebrochen bin. Vielleicht hatte ich damals auch nur genug Leute, mit denen ich das bereden konnte. Im Moment sind aber weder Janin noch Svenja da und meine WG leert sich auch langsam. Mit dem Lesen bin ich ein wenig vorangekommen, so wirklich konzentrieren kann ich mich aber nicht. Ist vielleicht auch nicht verwunderlich, wenn man nachts erst um vier ins Bett kommt, und dann sogar den Spätdienst verschläft (Das war vielleicht peinlich!). Zwischendrin renn ich immer ein wenig ziellos durch die Stadt, die nun ein Jahr - vor allem aber die zweite Hälfte - mein Zuhause war, oder sitze mit dem Rechner auf meinem Balkon. Sehr merkwürdig das alles. So zwischen zwei Phasen festzusitzen, hier eigentlich fertig zu sein, und doch noch nicht in Hamburg angekommen. Die Leute, die ich hier kennengelernt habe, werd ich vermissen, meinen Seveneleven-Kaffee, das Tuten der Hurtigrute, den Regen und die komischen Berge, die im Moment aussehen, als wären sie von Bob Ross gemalt worden mit ihren hunderten von Grüntönen. Und doch freu ich mich auf Hamburg, meine Leute, meine Elbe, mein Praktikum. Und wenn alles klappt, bin ich ja nächsten Sommer zum Arbeiten wieder hier. Wird schon irgendwie.

Ein Kommentar zu “So’n bischen durch den Wind…”

  1. Katrin

    bei mir sind es nun ja auch nur noch 6 Tage und ich bin doch eher deprimiert. es wartet nun doch keiner auf mich in Deutschland. Ok meine Freunde vermiss ich schon, aber die sind eh überall verstreut. Da ist es eh egal, ob ich in Bergen oder Berlin bin!

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