Lassen wir doch die letzten zwei Wochen mal Revue passieren…

Ostern: Langweilig. Stadt leer, Wohnung leer, Wetter und Fernsehen schlecht. Lichtblick: Nettes Beisammensein bei Steffi aus Freiburg am Ostersonntag und DVDs auf dem großen Fernseher in der Stube gucken.

Woche nach Ostern: Redaktionssitzung, Kvarteret, Filmen, Schneiden, Arbeiten. Das Wetter wurde mit jedem Tag besser (heute dann doch schon 19 Grad), und ich habe mit Svenja bestimmt insgesamt 5 leckere Kaffees am Kai getrunken. Besonders gestern fand ichs nett. Nach der “Grease”-Party im Kvarteret den ganzen Tag draußen zu verbringen, war Balsam für die Seele. Trotz der Unmengen von Menschen in der Stadt, wo auch immer die herkamen. Svenja hat sich später sogar getraut im kalten Fjord zu baden. Abends machten wir einen leckeren Auflauf, den wir dann mit an eine nette Anlegestelle quasi einmal über die Straße von Svenjas WG genommen haben.

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Das “Grease”-Fest war mal was anderes. Ich hab zwar das Vorspiel nur halb mitbekommen und dort auch nix getrunken (kam direkt von der Arbeit), und war auch nicht Grease-mäßig verkleidet, aber endlich lief mal nicht die ewig gleiche schlechte Musik, und es gab merkwürdige Wettbewerbe. Beim ersten mussten alle Jungs sich Gel in die Haare schmieren. Ich glaube, ich sah hinterher genauso aus wie vorher, hab e aber den zweitmeisten Jubel bekommen. Gut fürs Ego, sag ich mal. :-)

Der andere Wettbewerb bestand darin, in einer Gruppe eine Choreografie zu einem Greas-Song zu machen. Wir hatten “You’re the one that I want” und als einzige Gruppe tanzten wir nicht einfach nur Rock’n'Roll-Paartanz, sondern irgendwie als Gruppe, was uns wohl tatsächlich die Ehre des ersten Platzes einbrachte. Gleichzeitig war diese Party das letzte Stjernesalen Internfest für ne ganze Weile. Nach dieser Woche wird das Kvarteret nämlich wegen Umbaus geschlossen. Café und Pub ziehen dann zusammen in ein anderes Gebäude, die Veranstaltungen in die USF-Verft…

Gestern bekam ich auch meine erste Praktikumsabsage, ausgerechnet bei meinem “Wunschunternehmen”. Wahrscheinlich war meine Bewerbung ein wenig spät dran, und sicher auch nicht die mit den meisten, tollsten Referenzen, werd auch nochmal da anrufen und fragen, worans lag. Drei sind noch im Rennen, mal schauen, was das wird. Zur Not arbeite ich eben einfach noch nen Monat länger hier und verdiene ein wenig Geld. Mein Zimmer kann ich hächstwahrscheinlich eh erst ab August weitervermieten.

Heute: An einem Sonntag um sieben aufzustehen, ist schon nicht ganz einfach. Vor allem, wenn einer der Mitbewohner, das dritte Vorspiel des Abends bis um zwei nebenan feiert, und schon um halb vier zum Nachspiel wiederkommt. Gut, dass ich heute einen der Bewohner hatte, bei denen man nicht viel machen musste, außer ihn aus dem Bett zuholen, Frühstück zu machen und immer mal zu gucken, dass er nicht allzuviel Blödsinn macht. Er schließt nämlich gerne alle Türen ab oder schmeißt Sachen über den Balkon. Aber im Großen und Ganzen wars nett und ruhig. Ich konnte ein wenig mit ihm fernsehen (Skippy das Känguru, Dr. Quinn und noch irgendne Serie), und später auf der Terrasse in der Sonne Zeitung lesen. Beinahe noch viel anstrengender war die Mitgliederversammlung der neuen Kvarteret-Gastro-Gruppe, die natürlich noch eine Satzung brauchte. Und wie das in solchen Versammlungen ist, hält man sich nicht an inhaltlichen Details , sondern Grammatikfehlern auf. In der Pause bin ich gegangen, mein Magen hat geknurrt und die ganze Sache betrifft eh nur die, die nächstes Semester da sind.

Mein Fernsehbeitrag diese Woche ist ausnahmsweise mal ein “Nachrichten”-Beitrag und keine Kultursache. Ich habe mich mal umgehört, was die Uni so an Energiesparmaßnahmen betreibt. Fazit: Ist schon gar nich so schlecht, geht aber noch mehr. Ich fands recht nichtssagend, aber immerhin konnte ich wieder was Neues ausprobieren. :-)

Morgen bekomm ich Besuch vom Thoko, der dann knapp neun Tage hier bleibt. Freu mich schon tierisch, auch wenn ich zwischendrin auch noch mal arbeiten muss. Wird sicher witzig, und neben ein wenig Sightseeing (er war ja schonmal hier) sind auch noch ein paar Parties angesagt.

Ein Kommentar zu “Lassen wir doch die letzten zwei Wochen mal Revue passieren…”

  1. Katrin

    Tut mir leid, das mit dem Praktikum. Ich drück aber die Daumen, dass es mit einem der anderen klappt.

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