Endlich online: Bericht Nummer zwei…
…und zwar hier (dort dann “Yrkesmuligheter etter kunsthøyskolen” klicken, danke Theresa
).
Was außerdem passiert ist: Freitag war ich mit Lars bei Solveig aus meiner Kvarteret-Gruppe auf einem “Tyskerfest”. Im Klartext bedeutete das, dass alle Deutsch reden sollten. Wir spielten ein Spiel, in dem 2er-Teams Namen und Orte erraten mussten, die sie auf Karten stehen hatten. Je nach Ergebniss des “Glücksrades” konnte man dabei eine Minute lang Fragen stellen, bekam man ein Stichwort, eine imaginäre Zeitungsüberschrift oder einen Buchstaben als Hinweis. Nach dem Spiel ging es noch ins Café Opera, und dort unterhielt ich mich angeregt mit einem Mädel namens Ingrid, die in einer Behindertenwohngruppe arbeitet, wo noch Extrahilfen gesucht werden. Ich soll die Woche nochmal da anrufen und nachfragen.
Weil alle Busse weg waren, hat Lars dann bei mir gepennt. Seine Schuhe und die Jacke auf dem Flur weckten schnell das Interesse meiner Mitbewohner am nächsten morgen. Ich hörte jedenfalls einen Teil ihrer Unterhaltung, die in etwa so ging: “Wem gehören denn die Sachen da?” “Ich glaub, das sind die von diesem Lars, dem einen Kumpel von Michael.”"Hm, dann hat der wohl hier gepennt…kann es sein, dass…?…..Neeeeeein…..Kann das sein?” Drauf angesprochen hat mich aber noch keiner bisher…:-)
Auch am Samstag gab es eine Party, das Kvarteret wurde 12 Jahre alt. Neben der üblichen Selbstbeweihräucherung im offiziellen Teil spielten auch zwei Bands. Die eine, “Bart” bestand aus zwei Brüdern (Schlagzeug und Gitarre), die so schlechten und billigen Hardrock gemacht haben, dass es schon wieder eine Freude war, ihnen zuzuschauen. Die zweite Band, die “Villa People”, ist quasi die Hausband des Kvarteret, mit lauter Internen. Sie fingen an mit einer großartigen Metal-Version von Britney Spears’ “Toxic”, und machten auch recht gut weiter.
Nach vier günstigen Bier machte ich mich um halb vier dann aber auch auf den Heimweg. Irgendwann waren mir die Gesichter der betrunkenen Leute um mich herum auch einfach zu leer.
Sonntag bekam ich dann mal wieder neuen Besuch, und zwar von Hendrik. Der war zwar so nett, mir meine Zahnpasta mit zu bringen, den Wein hatte er allerdings vergessen! Unglaublich! Sonntagabend waren wir mit Mareike, Olli und Svenja im Kino, um “Das Parfüm” zu sehen. Sehr schöne Bilder, gute Schauspieler und ne interessante Story. Ab und zu hatte der Film aber die eine oder andere Länge, und dass die deutschen Schauspieler scheinbar synchronisiert worden sind, fand ich auch etwas skurril. Das Buch kannte ich nicht, und darum hatte ich auch keine Erwartungen an den Film, bei denen, die Buch und Film kennen, sind die Meinungen geteilt gewesen. Ich finde, man muss bei Literaturverfilmungen immer im Hinterkopf behalten, dass es sich um zwei unterschiedliche Medien handelt, die nicht eins zu eins übertragen werden können.
Hendrik hat sich aber insgesamt eine unpraktische Woche ausgesucht, es ist wieder ziemlich viel zu tun. Der neue Beitrag muss geplant und fertiggestellt werden, dazu gibt es einige Versammlungen, zu denen ich muss (bin jetzt zum Beispiel im Sozialkommittee beim Fernsehen, das heißt, ich helfe, Feste und Ausflüge zu planen), und das nimmt schon einiges der Zeit in Anspruch, die ich nicht mit Schlafen verbringe.
Eigentlich wollten wir gestern abend auch zur “Offenen Bühne” ins Café Opera, aber da Ingmar noch Leute für die Pokerrunde gesucht hatte, klinkten wir uns da ein. Ich als Mitspieler, Hendrik als stiller Beobachter. Von fünf Leuten war ich am Ende zweitbester, das find ich man gar nicht so schlecht dafür, dass ich schon ewig nicht gespielt hab, und schon gar nicht um Geld. Meine 50 Kronen Einsatz war ich trotzdem los…
am 1. März 2007 um 19:10 Uhr.
dein Link führt leider ins Leere
am 5. März 2007 um 15:26 Uhr.
Guter Beitrag! Mach weiter so! Wie geht es eigentlich mit dem geplanten Bericht von Janin und dir?