Tag 112: Julegalla

Der Stjernesal ludt ein, und zwar zur großen Julegalla ins altehrwürdige Grand Hotel Terminus am Bahnhof. Alle warfen sich schick in Schale und nach einem Begrüßungssekt und Fotoshooting im Kvarteret ging es durch den Regen zum Hotel, wo der Frühstückssaal festlich gedeckt war.

  

Es sollte typisch norwegisches Weihnachtsessen geben, und weil man sich in der Küche nicht entscheiden konnte, welche der traditionellen Fleischbeilagen man nun servieren soll, warf man einfach Pinnekjøtt (das ist sowas wie gepökelte Schafrippe), Schweineschwarte, ein Hacksteak und eine Art Weißwurstspieß zu Kartoffeln, Kohlrabimus und Rotkohl auf den Teller. Das sah dann so aus:

  

Lecker war das ganze ja schon, und obwohl ich auch Janins Fleisch aufessen durfte, passte noch tolle Reiscreme (Milchreis mit Vanillie und Schlagsahne, dazu Fruchtsoße) als Nachtisch rein. Ich würde sagen, die 150 Kronen war das Essen allemal wert.

Zwischendurch wurden immer wieder festliche Reden gehalten (und lustige “Doplime” für allerhand Sonderleistungen während des Semesters verteilt), das Servicepersonal machte allerhand Fehler, und im Anschluss wurde noch ein wenig (beinahe besinnlich - sogar Weihnachtslieder wurden angestimmt) mit dem günstigen Internbier im Kvarteret nachgefeiert.

Ein Kommentar zu “Tag 112: Julegalla”

  1. Katrin

    Wenn das Fleisch nicht gewesen wär, hätte es ein leckeres Essen sein können. Wenn wenigstens Fisch dabei gewesen wäre!!

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