Tag 88/89: Regen, Referate und der britische Film
Neben Post von der Bahn passiert hier natürlich auch anderes: Es regnet zum Beispiel, sehr schön veranschaulicht von meiner Mitstudentin Anna.
Mit meinem Referat über Lucie bin ich auch fertig geworden, habe größtenteils Aspekte aus dem Nachwort übernommen, die wirklich schon recht gut aufbereitet wurden, und die ich plausibel fand. Wies aussieht, hat meine Dozentin die Mail mit dem Dokument noch (nicht) bekommen, also werd ich morgen mit meinem Laptop im Kurs auftauchen müssen, weil ich nicht davon ausgehen kann, dass sie mein Script auch ausgedruckt hat, und zum Abschreiben habe ich nach einer (zwar ruhigen, aber trotzdem irgendwie schlauchenden) Kvarteret-Spätschicht nun wirklich nicht. Nach dem Lucie-Referat steht dann noch die Zusammenfassung einiger Seiten des Elling-Buches “Fugledansen” auf dem Plan, das hab ich heute im Bus schnell rekapituliert, da muss ich nur noch ein paar Wörter nachschlagen, dann sollte das auch klappen.
Irgendwann hatte ich gestern keine Lust mehr auf Lesen, und so hab ich mir eine Flasche Wodka geschnappt, mit der ich vier Etagen runtergefahren bin, um mit Francois, einem Franzosen, den ich zufällig im Chat getroffen hab, den Film “Mrs. Henderson presents” zu gucken. Toller Film von Stephen Frears (”My beautiful laundrette”, “The Queen”) mit der großartigen Judy Dench, die nicht nur als James Bonds Chefin oder Queen Elizabeth I.
überzeugen kann. Es geht um ein VarietĂ©-Theater im Londoner Westend, das nicht nur nackte Frauen zeigt (die sich nicht bewegen dürfen), sondern auch das einzige Theater in ganz England war, das im zweiten Weltkrieg nicht geschlossen wurde. Prädikat very british.
Den Wodka haben wir natürlich nicht geleert, man sollte es ja mit dem Alkohol nicht übertreiben.
am 7. November 2006 um 17:16 Uhr.
ich genieße gerade noch ein wenig Schokolade bevor ich noch etwas lesen werde. vielleicht sollte ich heute doch früher zu Bett gehen. mal sehen wann Yvonne vorbeischaut.