Tag 37: Ein fabelhafter Sommertag

Bei strahlendstem Sonnenschein musste ich mich heute um zwölf zur Uni schleppen. Zwei Stunden und einen Norwegischkurs später entschieden Yvonne, Janin, Theresa, Anika, Svenja und ich uns, das fantastische Wetter zu nutzen und wieder einmal den Fløyen raufzuwandern. Das allein ist ja schon ein Erlebnis, vor allem, weil man immer wieder interessante neue Wege hinauf findet, die teilweise schon grandios abenteuerlich sind. Hier mal, weils so toll is, ein paar Impressionen vom Weg hinauf:

      

Nach einem Eis auf dem Gipfel des Fløyen zogen Svenja, Yvonne und ich noch weiter, und zwar zum Gipfel des Blåmann. Der Blåmann liegt noch etwa eine halbe Stunde Fußweg höher und beeindruckt mit einer Fülle wunderschöner Trinkwasserseen und einem fantastischen Ausblick über die Stadt, die Berge und die Fjorde.




Einfach mal ziemlich toll, würd ich sagen. Da bin ich nich das letzte Mal raufgewandert. Auf dem Rückweg nahmen wir den einen oder anderen unkonventionellen Pfad, und wie wir so durchs Gestrüpp abstiegen, kammen wir an eine Aussichtsplattform mitten im Nichts, von der aus wir das Abendleben der Stadt erwachen sehen konnten:

      

Spätestens nach dem Tag ist mir klar, warum die Norweger so stolz auf ihr Land sind, und so geil darauf, möglichst jede freie Minute in der Natur zu verbringen, die immer nur einen Katzensprung von der Zivilisation entfernt ist.

Später am Abend ging es nach einer kleinen Pause daheim (duschen; Cornflakes essen, weil die Küche zu blockiert war, um was richtiges zu essen; dem Chinesen sagen, dass er mal bitte den Blumenkohl ersetzen soll, den er mir aus Versehen aus dem Kühlschrank gemopst hat) wieder in die Stadt, schließlich war “Kulturnatt“, und ein wenig davon haben wir tatsächlich auch gesehen. Ein Pils im Kvarteret, und schon mussten wir auch wieder zurück in unser Ghetto Fantoft, schließlich fuhr nach 00.50 Uhr kein Bus mehr.
(Das gilt übrigens nur für Wochentage, der letzte Bus am Samstag fährt schon früher, damit die Betrunkenen auch schon möglichst früh den Nachtbuszuschlag zahlen dürfen.)

Achso: Ich bitte um Beachtung für eine (inzwischen nicht mehr ganz so neue) Neuerung hier im Blog: Neben der Blogroll findet man nun auch tolle Links am rechten Bildrand. Zum einen sind das Links, die ich irgendwann in den Beiträgen schon mal verwendet hab. Die kann man nun leichter wiederfinden, wenn man das will. Die anderen Links sind welche, die ich in den Beiträgen wahrscheinlich nie unterbekommen werde, die ich aber trotzdem allen Leuten wärmstens ans Herz legen möchte. Natürlich wird die Spalte immer wieder neu ergänzt.

Ein Kommentar zu “Tag 37: Ein fabelhafter Sommertag”

  1. Katrin

    Wäre ja auch gern mal mit hochgegangen auf den Fløyen, aber mein Fuss macht dass noch nicht so mit. Ich bin heute zu Lidl gegangen und danach hat mein Fuss sich schon auf eine Ruhezeit gefreut. Bergauf ist kein Problem aber bergrunter schmerzt es irgendwie. Ich war übrigens mit drei chinesischen Mädels unterwegs. Jetzt hab ich Kopfschmerzen von ihren Unterhaltungen (natürlich auf chinesisch!)

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